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Über das Projekt (ID: DE00204)
Das Klimaschutzprojekt "Zehrensdorfer Wald" liegt im Zentrum des Naturparks Hoher Fläming – ein Vorbild für eine zukunftsorientierte, verbesserte Waldbewirtschaftung (Improved Forest Management). Auf über 958 Hektar wird der überwiegend von Kiefern geprägte Bestand schrittweise in einen klimaresilienten, artenreichen Mischwald umgewandelt. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetter, Schädlinge und Trockenheit zu steigern – und gleichzeitig die CO₂-Speicherfähigkeit des Waldes nachhaltig zu erhöhen.

Projektgebiet (gelbe Umrandung)






Ziel des Projekts ist es, die Klimaresilienz des Waldes zu erhöhen, indem bestehende Bestände schrittweise in strukturreiche Mischwälder umgewandelt werden.
Die angestrebte Zusammensetzung ist ein ausgewogenes Verhältnis von etwa 50 % Laubbaum- und 50 % Nadelbaumarten, angepasst an die lokalen Standortbedingungen.
Insbesondere soll der Kiefernanteil vermindert werden, während klimaresiliente Arten wie Eiche, Douglasie, Weißtanne und Esskastanie gefördert werden.
Die Waldbentwicklung folgt einem Improved Forest Management (IFM)-Ansatz mit klarem Fokus auf Naturverjüngung. Pflanzungen erfolgen nur dann, wenn die Naturverjüngung die gewünschte Artenzusammensetzung nicht ermöglicht. In eingehegten Bereichen werden gezielt Eiche und Esskastanie unterstützt.
Jährlich werden etwa 20–25 Hektar schrittweise umgebaut, was über zehn Jahre etwa 200–250 Hektar ergibt.







Unsere Projekte vereinen strenge Wissenschaft, modernes Monitoring und vollständige Transparenz, um nachhaltigen Klimanutzen zu schaffen.
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